Fünf Tipps für schöne Haare
Glänzendes Haar, das seidig fällt und gesund aussieht – das wünscht sich wohl so ziemlich jeder. Ich habe das Glück, von Natur aus ziemlich schöne Haare zu haben, die nicht splissig, fettig oder sonstwie problematisch sind. Deshalb werde ich oft gefragt, welche geheimen Kniffe ich für meine geschmeidige Mähne habe – und obwohl das Ganze wie gesagt zum Teil auch genetisch bedingt ist, habe ich für euch doch fünf Tipps für schöne Haare zusammengetragen.
1 Die CWC Methode
Wisst ihr, wofür CWC steht? Es bedeutet Conditioner-Wash-Conditioner, als Spülung-Wäsche-Spülung.
Normalerweise werden die Haare ja erst gewaschen und dann eine Spülung aufgetragen, bei der CWC-Methode ist die Reihenfolge jedoch ein wenig anders. Hier beginnt man damit, die Spülung in die Längen einzuarbeiten, dann das Shampoo auf der Kopfhaut zu verteilen und alles auszuspülen. Zum Schluss wird noch einmal Conditioner aufgetragen und mit klarem Wasser nachgespült – das Ergebnis sind super weiche, schön fallende Haare. Wichtig ist, dass die Spülung wirklich nur in die Längen und nicht auf dem Kopf selbst verteilt wird, ansonsten kann das Ergebnis eher strähnig ausfallen.
2 Mildes Shampoo
Die Geister streiten sich darüber, wie oft man seine Haare waschen sollte.
Ich kann nur von mir sprechen: ich wasche meine Mähne seit 15 Jahren für gewöhnlich jeden Tag und es geht ihr bestens. Klar, wenn ich krank im Bett liege oder so wasche ich sie auch nicht täglich, aber alleine schon für mein Wohlgefühl wasche ich sie ansonsten jeden Morgen. Vom Schweiß und Gerüchen mal ganz abgesehen, die die Haare ja immer aufnehmen…. Dafür nutze ich ein mildes Shampoo, zu meinen liebsten gehört das Balea med Ultra Sensitive Shampoo. Es reinigt mild und kommt ohne allergisierende Duftstoffe aus, sodass es top verträglich ist.
3 Nicht rubbeln
Wer sich die Haare wäscht, muss sie irgendwie wieder trocken bekommen – das ist ganz klar.
Hierbei gilt jedoch: Nicht rubbeln! Im nassen Zustand ist das Haar am sensibelsten und im schlimmsten Fall reibt man sich die Mähne mit einem Handtuch auf Dauer splissig. Ich binde mir nach der Haarwäsche stets einen Frottee-Turban und rubbel überhaupt nicht an meinen Haaren herum. Währenddessen schminke ich mich, bis die Haare schon einigermaßen getrocknet sind, und drücke den Rest Feuchtigkeit sanft heraus.
4 Hitzeschutz verwenden
Föhnen, glätten oder locken – unsere Haare machen eine ganze Menge mit. Dabei macht ihnen besonders die Hitze viel zu schaffen.
Inzwischen gibt es jede Menge Hitzeschutzprodukte auf dem Markt und auch die Geräte selbst sind mit der Zeit immer schonender zu den Haaren geworden. Falls ihr noch auf der Suche nach dem perfekten Lockenstab oder Glätteisen seid, dann schaut euch doch mal hier um – daher stammt auch mein Lockenstab von Carrera*. Den nutze ich am liebsten, um meinen Pferdeschwanz aufzupeppen. Hierzu nehme ich einige Strähnen und „kringel“ sie mit dem Gerät, sodass die Frisur insgesamt lockerer fällt. Als Hitzeschutz verwende ich entweder Sprays oder cremige Produkte, die ich großzügig in den Längen verteile. Das lässt die Haare zudem wunderschön glänzen.
5 Kalt spülen mit Mineralwasser
Mein fünfter und letzter Tipp für schöne Haare klingt etwas komisch, funktioniert aber bestens.
Leitungswasser, mit dem man zu Hause für gewöhnlich die Haare wäscht, ist meistens recht kalkhaltig und nicht ausgewogen mineralisiert. Deswegen können die Haare stumpf und glanzlos wirken – da kann eine Spülung mit Mineralwasser Abhilfe schaffen. Ich wiederhole dieses Prozedere etwa einmal wöchentlich. Und noch ein Vorteil der Mineralwasser-Spülung: Durch das kalte Wasser glättet sich die Schuppenschicht der Haare, wodurch es insgesamt glänzender erscheint.
Welche heißen Tipps habt ihr für schöne, glänzende Haare? Vielleicht habt ihr ja noch ein paar Kniffe auf Lager! Falls ja, lasst sie mich gerne wissen.
Hallo Marie,
wie immer toller Beitrag! Das meiste davon mache ich auch schon, bis auf die Spülung mit dem Mineralwasser, das war mir neu! Das werde ich auch mal ausprobieren. Aber eine Frage hierzu: Sollte es schon Kohlensäurehaltiges Wasser sein? Also kein stilles Wasser?
Was ich noch seit Jahren mache: ich binde meine Haare zum Schlafen gehen immer zu einem Dutt, damit sie in der Nacht nicht am Kissen reiben und somit stumpf und splissig werden.
Liebe Grüße
Elcin
Hey, ob Kohlensäure oder nicht ist im Prinzip egal. :-)
Toller Post! Ich habe schon seit mehreren Jahren einen Favoriten, mit dem meine Haare gut zurecht kommen. Am liebsten nehme ich ein mildes Shampoo und ab und zu eine Maske mit Kokosöl :)
Liebe Grüße, Esra
Mit Kokosöl komme ich so gar nicht klar… :(
Die Spülung-Wäsche-Spülung Methode muss ich mal ausprobieren. Wobei ich glaube, dass das meinem feinen Haar nicht allzu gut gefallen wird. Aber man lernt ja nie aus. :)
Liebe Grüße,
Verena
Mach das gerne. :-)
Mit Mineralwasser spülen, das ist ja mal ein toller Tipp. Wir haben auch kalkhaltiges Wasser, aber darauf bin ich noch nicht gekommen. Meine Mutter hat mir früher immer eine Essigspülung ins Haar gegeben. Ich nehme eigentlich meistens eine Haarspülung und ab und zu eine Haarkur.
Ja probier es einfach mal aus. :-)
ein Hitzeschutz ist für meine feinen Haare auch das A und O! ansonsten shampooniere ich die Haare tatsächlich nur 1- 2 mal die Woche und komme damit perfekt aus :)
liebste Grüße auch,
❤ Tina
Ja das stimmt!
Muss die CWC Methode mal anwenden. Danke für den Tipp
Gerne. :-)
Liebe Marie,
wunderbarer Beitrag :) Ich hab mich auch schon ausführlich mit dem Thema Haare befasst. Ich nutze aktuell gar keinen Conditioner mehr und 1x wöchentlich eine Kur. Da mach ich’s mit der Reihenfolge auch anders: erst Kur in die Spitzen und dann Shampoo :)
Liebst,
Sarah
Einmal pro Woche ist bei mir auch eine Kur dran. :-)
Ich föhne meine Haare nicht, deshalb brauche ich auch keinen Hitzeschutz. Für glänzendes Haar nehme ich die Ringana CAPS beauty and hair.
Alles Liebe
Annette
Ohne Föhn würden meine Haare morgens gar nicht trocken…
Ich nutze die CWC-Methode schon lange und es macht wirklich einen Unterschied. Dabei habe ich eigentlich robustes Haar, aber wenn man jeden Tag wäscht, dann geht das auf Dauer doch irgendwie an die Substanz. Hitzeschutz finde ich auch wichtig und verwende einen bei jedem Föhnen. Öl funktioniert bei meinem Haar leider überhaupt nicht, das Beste bei mir ist, das Shampoo möglichst sparsam zu verwenden.
Liebe Grüße, Carla
Hey, ja vom Shampoo reicht eine haselnussgroße Menge – viele benutzen viel zu viel!
Liebe Marie,
mir fällt da ganz spontan noch Haaröl ein. Das ist eigentlich unverzichtbar! Entweder zur Intensivpflege, indem man die Haare einölt, das Ganze mindestens eine Stunde einwirken lässt und dann mit Shampoo auswäscht (die Haaröle von Khadi eignen sich hierfür perfekt). Oder aber als Spitzenpflege. Dafür mag ich am liebsten Brokkolisamenöl oder Squalan, wobei letzteres strenggenommen gar kein Öl ist. Wichtig ist nur, dass man nicht mehr als 3 bis 4 Tropfen nimmt für die Spitzen, sonst wird es zu fettig.
Liebe Grüße!
Stimmt – du hast völlig recht! Das wirkt splissigen Spitzen prima entgegen.