Vor kurzem hatte ich ein anregendes Gespräch mit einer Person, die gerne von mir wissen wollte, wohin denn mein Weg als Blogger führen solle. Man hatte von großen Bloggern und Youtubern gehört, mit Millionen von Followern, richtige Stars auf dem roten Teppich, Vollberufler mit Gelddruckmaschinen. Bestimmt spielt jeder Blogger irgendwann einmal mit dem Gedanken, so richtig durchzustarten, sich vielleicht selbstständig zu machen und den Blog als Job zu sehen.
So fragte ich mich, was man eigentlich dafür tun muss und ob ich bereit wäre, mein Leben darauf auszurichten. Regelmäßig neue Posts verfassen, nette Bilder schießen und seine Social Media Kanäle pflegen – so weit, so gut, das leuchtet ein. Ich würde sogar behaupten, dass ich all das ganz gut im Griff habe, aber mein Blog dennoch nicht zu den erfolgreichsten gehört. Versteht mich nicht falsch – „Erfolg“ ist immer Definitionssache und für mich persönlich ist marie-theres-schindler.de ein voller Erfolg! Ich meine „erfolgreich“ jedoch hier im klassischen Sinne bezogen auf nackte Zahlen wie Klicks und Leser. Schon klar, dass das längst nicht alles ist – gerade für mich ist Blogger-Sein noch so viel mehr. Doch in diesem Business wird man nun einmal anhand einer Zahl definiert und bemessen. Warum also bleibt mein Blog so klein, wo bleiben die 150k Abonnenten – und will ich die überhaupt…? Nachdem ich ein paar Nächte darüber geschlafen hatte, wurde mir plötzlich etwas Wichtiges bewusst. Ich will und werde nie einer von denen sein – und möchte im Folgenden auch darlegen, warum das so ist.




















